In Deutschland (vor allem auf Barcamps und anderen Veranstaltungen rund um das Web 2.0) war in letzter Zeit immer wieder die rede davon, einen Bloggerverband zu gründen. Das klingt ja erstmal nach Kaninchenzüchterverein oder Philatelie Club. Was können sich denn Blogger schon gegenseitig zeigen, außer Ihr Blog? Das ist ja in manchen Fällen schonmal was. Aber darüber hinaus? Können Blogger sich nicht auch ohne eine "Blog-Gewerkschaft" unter die Arme greifen? Muss man nicht einfach nur wissen, wen man zu welchem Fachthema anquatschen kann? Reichen nicht die Blogcharts, Blog-Konferenzen, Barcamps, um Blogger ein Forum zu bieten, in dem sie aus ihrer selbtsgewählten Einsamkeit vor dem Bildschirm auftreten können?
Vielleicht ist die Idee einer offiziellen Interessenverband von Bloggern garnicht übel. In Amerika klappt es wohl auch (leider weiss ich noch nicht, wie dieser Verband sich nennt), und es gibt immernoch genug Themen, bei denen mancher Blogger Rückendeckung, Unterstützung und Fachwissen gebrauchen könnte. Das breite Feld der Rechtsprechung wäre hier besonders zu erwähnen. Wie oft wühlen sich Blogger durch juristische Blogs, posten in Foren, wälzen das BGB? Ein Bloggerverband könnte eine zentrale Anlaufstelle werden, auf der schnelle Hilfe zu erwarten wäre.
Was haltet Ihr denn von der Idee? Würdet Ihr so einem Verband beitreten? Würdet Ihr einen Beitrag zahlen, wenn Euch das Angebot überzeugt? Oder sind wir Blogger wirklich so eigenbrödlerisch, wie unser Ruf?
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